5 häufige Fehler beim Zähneputzen (und wie man diese vermeidet)

 

Auch wenn in diversen Medien oder seitens von Zahnärzten immer wieder auf die Wichtigkeit der regelmäßigen und bewussten Zahnpflege hingewiesen wird: In vielen Familien – von jung bis alt – werden häufig gewisse Fehler beim Zähneputzen gemacht.

In diesem Ratgeber möchten wir, gemäß den Erfahrungen unserer Experten, auf besonders häufig verbreitete Missstände hinweisen und gleichzeitig Tipps geben, wie man diese Fehler vermeiden kann.

 

  1. Veraltete Empfehlungen umsetzen

Hartnäckige Mythen gibt es auch im Bereich der Zahnpflege. Beispielsweise rieten Zahnärzte früher durchaus dazu, die Zähne rein mit kreisenden Bewegungen zu putzen. Heute weiß man in der Zahnmedizin, dass „rüttelnde“ Bewegungen in einem Winkel von etwa 45 Grad (zumindest, wenn man eine manuelle Handzahnbürste benutzt, hier ein Beitrag zur richtigen Putztechnik) viel effektiver sind.

Ein weiteres Beispiel dazu wäre der Irrglaube, besonders harte Zahnbürsten bzw. Bürstenaufsätze verwenden zu müssen, um Zahnfleisch und Zahnschmelz „abzuhärten“ und zu stärken. Der aktuelle Forschungsstand lautet jedoch, dass „weichere“ Zahnbürsten tendenziell empfehlenswerter sind, da verletztes Zahnfleisch natürlich ein geeigneter Angriffspunt für die Entstehung von Parodontose ist.

 

  1. Zu festen Druck auf die Zähne ausüben

Ähnlich sieht es beim manuellen Druck aus, den man beim Putzen (egal mit welchem Zahnbürstentyp) auf die Zähne ausübt. Denn zu glauben, Speisereste und Zahnbelag nur mit besonders festen „Schrubben“ mit der Bürste entfernen zu können ist ebenfalls ein Irrglaube.

Viel mehr hat u.a. die Österreichische Zahnärztekammer festgehalten, dass die richtige Technik und vor allem Gründlichkeit beim Zähneputzen für ein sauberes Ergebnis viel wichtiger sind. Zu starkes Aufdrücken beim Putzen der Zähne kann den Zahnschmelz sogar nachhaltig schädigen, da für diesen die intensive mechanische Reibung suboptimal ist und ebenfalls Folgeerkrankungen nach sich ziehen kann.

 

  1. Zu selten die Zähne putzen

Manche Menschen sind der Meinung, einmal am Tag die Zähne mit Zahnbürste und Zahnpaste zu reinigen, würde vollkommen ausreichend sein. Je nach Ernährungsgewohnheiten kann dies aber auf Dauer ziemlich verhängnisvoll werden. Denn vor allem vor der Nachtruhe auf gewissenhaftes Zähneputzen zu verzichten ist nicht empfehlenswert, da in weiterer Folge durch reduzierten Speichelfluss (Speichel wirkt schützend und säureregulierend) die Bakterien im Mund besonders aktiv werden und etwaige verbliebene Speisereste zu Säuren verarbeiten. Zwei Mal täglich Zähne putzen mit Zahnbürste sollte also das absolute Minimum darstellen.

Idealerweise sollte man auch tagsüber, nach Haupt- und kohlenhydrathaltigen Zwischenmahlzeiten, die Zähne putzen. Da dies dann mit Wasser, Zahnbürste und Zahnpasta aus verschiedensten Gründen nicht immer möglich ist, machen viele den Fehler, einfach darauf zu verzichten. Unsere Lösung genau dafür sind die neuen Frescoryl Kautabletten. Warum? Diese können bequem ohne Wasser und ohne Zahnbürste angewendet werden und sind somit nach jeder Zwischenmahlzeit problemlos einsetzbar. Sie wirken antibakteriell, kariesvorbeugend, haben die Inhaltsstoffe einer Zahnpasta und verleihen noch dazu frischen Atem. Hier auf unserer Startseite gibt es übrigens alle Infos zu „Zähneputzen to go“ und im Webshop kann man die Kautabletten online bestellen.

 

  1. Auf Zusatzprodukte & Ergänzungen zur Zahnbürste verzichten

Selbst wenn man morgens und abends die Zähne technisch einwandfrei putzt macht man immer noch nicht alles perfekt, wenn man nicht auch gewisse „Fleißaufgaben“ macht. Denn im Mundraum gibt es noch andere „Problemstellen“, die man mit dem normalen Zähneputzen nicht hundertprozentig erreichen kann. Die Rede ist hier vor allem von den Zahnzwischenräumen. Aber auch auf der Zunge bilden sich Ablagerungen, die unangenehmen Mundgeruch nach sich ziehen können.

Generell empfehlen wir für umfassende Zahnpflege, neben einer qualitativ hochwertigen Zahnbürste und Zahnpasta, zumindest Zahnseide (oder Interdentalbüste), Mundwasser sowie unsere Kautabletten, um auch tagsüber und unterwegs immer und überall für saubere Zähne sorgen zu können. Wichtig: Es handelt sich jeweils nicht um Ersatzprodukte zur Zahnbürste, sondern um sinnvolle Ergänzungen.

 

  1. Zu kurz oder zu lange putzen

Um nochmal auf das Zähneputzen mit herkömmlichen Zahnbürsten zurückzukommen: Ein häufig gemachter Fehler ist es auch, die Zähne zu schnell zu putzen und somit nicht alle Bereiche im Mund ordentlich abzudecken. Eine gute Faustregel ist es, pro Viertel (oben, unten, links, rechts) jeweils 30 Sekunden einzukalkulieren und somit mindestens zwei Minuten pro Vorgang zu putzen.

Viel mehr als 3 Minuten am Stück sollte man allerdings auch nicht putzen; das wäre zu viel des Guten für Zahnfleisch und Zahnschmelz. Ebenso wäre es (aus demselben Grund) kontraproduktiv, die Zähne extrem oft und quasi bei jeder Gelegenheit zu putzen. Je nach Alltag und Lebensstil empfehlen wir den meisten Konsumenten, morgens und abends mit Zahnbürste zu putzen und tagsüber, vor allem nach Mahlzeiten, mit Frescoryl Kautabletten eine hervorragende Ergänzung zum konventionellen Zähneputzen einzusetzen, um so auch den Säurehaushalt im Mund zu regulieren.